Vento Cadela

Nicht die erste Wahl: Die Vento Cadela (links im Bild) tritt mit einem eigentlich bereits ausrangiertem Groß an.

Dass die Vento Cadela diesmal beim Kornati Cup dabei sein kann, war gar nicht so sicher. Denn nur wenige Tage davor nahm Skipper Anton Piegler an der Langstrecken-Regatta Offshore Challenge, die von Biograd nach Dubrovnik und wieder zurückführte, teil. Recht stürmische Bedingungen sorgten für etliche Schäden unter den Teilnehmern. Besonders schlimm erwischte es die Crew von Anton Piegler, die bereits bei der Ankunft in Dubrovnik mit einem Motorschaden zu kämpfen hatte und Schlepphilfe benötigte. „In einer Viertelstunde war ein Schlauchboot da und hat uns geholfen. Am nächsten Tag hat uns Pitter einen Mechaniker organisiert“, berichtet Skipper Anton Piegler. Das Schauglas vom Wasserabscheider war gebrochen und der Mechaniker musste einen  Bypass legen.

 

 

Am Rückweg kam es dann noch schlimmer. Bei Scedro wehte es mit 50 Knoten und mehr und riss das Vorsegel aus der Führung. Das Segel räumte eine Relingstütze um und geriet unter das Boot. 1 Stunde und 40 Minuten dauerte der Kampf mit dem Segel. Das Groß wurde überhaupt von Bord geblasen und ging verloren. „Boot hin, Segel hin, eigentlich können wir nicht am Kornati Cup teilnehmen“, dachte Piegler, der seit 2009 an jedem Kornati Cup und den meisten Langstreckenregatten von Pitter Yachtcharter teilgenommen hat. Aber auch diese Schäden hat das Pitter-Team innerhalb eines Tages behoben, so dass die Vento Cadela wie geplant am Kornati Cup teilnehmen kann. Obwohl die Vento Cadela an und für sich mit viel Wind gut umgehen kann, hofft Piegler auf etwas ruhigere Regatta-Tage. Mit an Bord sind zwei Regattaeinsteiger, sowie ein Spi-Neuling.

Die Crew der Vento Cadela: Erwin Rösinger, Anton Piegler, Kristina Lomoschitz, Martin Albini, Thomas Stumberger, Paul Wojtowicz, Wolfgang Stumberger

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