Super leicht, super schwierig

Am ersten Regattatag stand bei Leichtwind die Langstrecke nach Zut auf dem Programm

Eine alte Kornati-Cup-Weisheit besagt, dass sich Warten auszahlt und so war es auch diesmal. Für das geplante Staberl reichte der Wind zwar leider nicht, aber bis 14 Uhr hatte sich die Thermik aus Nordwest soweit durchgesetzt, dass Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner wenigstens die Langstrecke nach Zut starten konnte.

 

Vom Start vor Pakostane führte der Kurs vorbei an Gnalic, einer kurzen Vorwind bis Kamicic, dem Steinhaufen vor Kozina, zurück durch das Gate zwischen Zizanj und Gangora und bis vor das Ziel bei Hrdid Did.

  

„Der Wind ist super leicht und super schwierig“, konstatierte der renommierte Yachtdesigner Umberto Felci an Bord der Dufour 470 Performance. Und damit hatte er mehr als recht.

Maxim Baudary, der Leiter des technischen Service von Dufour, verkürzt sich die Wartefrist mit einem beherzten Sprung ins 20 Grad kalte Nass

Beim ersten Start der ORC-Schiffe ohne Beisegel ging es denkbar knapp zu. Drei Schiffe hatten einen Frühstart. Es freute sich Fritz Renner auf der Bavaria 47 Elke VIII, der auch den Tagessieg einfuhr

Zu schnell über der Startlinie war auch Peter Schicho auf der Trinity+, aber trotz Frühstart überquerte die Solaris 44 als zweites Schiff in der Wertung ORC mit Spi die Ziellinie

Mit einem Wettfahrtsieg am ersten Tag legte Florian Schäfer, Aiolos I, mit Max Trippolt am Steuer eine gute Grundlage 

Die Teams von Martin Mayer (48) und Marco Di Pierro (63) wollten anscheinend mit sauberer Wäsche ins Rennen starten. Einmal Feinwaschgang für den Gennaker bitte!

Andreas Neumann segelten mit seinen Eisbären auf den dritten Platz in der Klasse der Bavaria Cruiser 46 neu mit Gennaker 

Vor Kamicic ging es heiß her, da waren schnelle Halsen gefragt – Live vom Bord der Easy Eleven, Dufour 470 Performance

Aller guten Dinge sind zwei: Überschaubar ist die Crew von Skipper Roland Weber auf der Elan 350 Tango 

Johann Buchinger, der heuer seinen 20. Kornati Cup segelt, ließ in der Klasse der Katamarane die Konkurrenz mit seiner Nautitech 40 Open, weit hinter sich zurück. Die Kalea kurz vor dem Zieleinlauf bei Zut

Bei den Bavaria Cruiser 46 mit Gennaker gewann Thomas Rupp auf der MH78 (51) vor den Goran Ivankovich und Petr Kochnev

In der Einheitsklasse Bavaria Cruiser 41S ging es besonders eng zu. Am Ende hatte Klaus Pitter vor Reiner Brockerhoff und Andre Reich die Nase vorn

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