Einmal Einheitsklasse, immer Einheitsklasse

Foto: Die Crew der Bavaria Cruiser 46 Rubin

Die Crew rund um Wolfgang Koszar gehört zu den Stammgästen des Kornati Cups und trotzdem ist die 20. Ausgabe für sie eine Premiere. „Wir sind bisher immer in der ORC oder Katamaran Klasse gestartet. Diesmal fahren wir zum ersten Mal Einheitsklasse und es ist super! Man muss nicht diskutieren. Wenn einer vor uns ist, dann ist er vor uns. Zukünftig fahren wir nur noch Einheitsklasse“, erklärt Koszar, der diesmal in der Klasse der Bavaria Cruiser 46 mit Gennaker segelt.

 

In das Rennen sei man ohne große Erwartungshaltung gegangen, allerdings wäre ein Platz in den Top 5 schön. Nach den ersten beiden Wettfahrten scheint das Wunschziel realistisch, auch wenn die Crew der Rubin ganz schönes Pech hatte. „Uns ist der Gennakerschäkel aufgegangen und ins Wasser gefallen. Die letzten vier Meilen mussten wir daher mit der Genua fahren und haben einen Platz verloren“, berichtet Koszar.

 

 Mit an Bord ist übrigens Paul Huber, der frühere langjährige  Prokurist von Yachten Meltl, der inzwischen seine Rente genießt. „Es geht mir hervorragend. Ich war dieses Jahr acht Wochen segeln, habe am Chiemsee ein Elektroboot und betätige mich häuslich“, erzählt Huber. Den Corona-Lockdown nutzten Huber und Koszar bestmöglich: „Wir haben gemeinsam im Februar und März Schiffe für Pitter von Veruda nach Trogir und von Vodice nach Pula überstellt. Wir sind Corona entflohen und haben die Zeit genossen“.

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