Interview mit Marcus Schlichting von Bavaria

Marcus Schlichting, Marketing und PR bei der Bavaria Yachtbau GmbH, im Interview mit unserer Kollegin Kathrin Szabo. Danke, dass Sie auch dieses Jahr den Kornati Cup als Sponsor unterstützen. 

Sie sind nun bereits mehrmals am Kornati Cup als Sponsor dabei, das freut uns natürlich sehr. Wie sehen Sie die Regatta als Sponsor und was hat Sie überzeugt dieses Event zu unterstützen?

Als Sponsor sehen wir die Regatta als eine der wichtigsten Events, überhaupt im Mittelmeer. Der Kornati Cup ist super organisiert, hat einen riesigen Zuspruch bei österreichischen und deutschen Seglern als auch anderen Nationen. Da kann man gar nicht anders als Sponsor werden, denn man findet nirgendwo ein so professionell organisiertes Event

Was gefällt Ihnen am Kornati Cup besonders?

Es ist eine tolle Mischung aus professioneller sportlicher Seite mit guter Konkurrenz bei allen Teilnehmern. Überdies gefällt mir das abendliche soziale Zusammensein, wo man sich mit anderen Teilnehmern austauschen kann. Das ist auch den tollen Revieren geschuldet, weil man jeden Abend in einem anderen Hafen ist. Das alles ist auch ein Lob an die super Organisation.

Der Kornati Cup besteht aus mehr als 60 % Bavaria Yachten – alle Einheitsklassen sind Bavaria Yachten. Was ist aus Ihrer Sicht der Grund dafür und welche Besonderheiten zeichnen die Bavaria Yachten aus?

Der Reiz in einer Einheitsklasse zu segeln ist natürlich, dass alle Boote gleich sind. D.h. nicht das Material entscheidet, wer gewinnt, sondern die seglerische Leistung der Crew. Da sind wir mit Bavaria besonders prädestiniert die Boote zu liefern, weil alle unsere Boote gleich sind. Wir sind ein Serienhersteller, d.h. die Boote werden nach den gleichen Kriterien gebaut. Eine Bavaria ist daher super geeignet, um eine Einheitsklasse zu bilden. Zudem segelt sie noch schnell. 

Was verbindet Sie mit Pitter Yachtcharter und den Regatten?

Bavaria und Pitter haben eine langjährige Partnerschaft. Pitter gehört zu den treuesten und besten Partnern, die wir haben. Pitter war auch an vielen Entwicklungen unserer Boote selbst mit beteiligt. 

Was erwarten Sie sich vom diesjährigen Kornati Cup?

Bestes Wetter, besten Wind und viele glückliche Teilnehmer sowie eine spannende Regatta

SEGELN SIE AUCH SELBST UND HABEN SIE AUCH SCHON PERSÖNLICH AM KORNATI CUP ODER AN EINER ANDEREN REGATTA TEILGENOMMEN?

 

Ja, ich segle auch selbst. 2011 war ich das 1. Mal beim Kornati Cup als Teilnehmer mit dabei. Ich erkenne das immer, wenn ich meine Polo Shirts vom Kornati Cup heraushole, dann weiß ich immer, von welchem Jahr das Polo war. Ich glaube, ich war 6 Mal beim Kornati Cup als Regatta Crew mit dabei. Ich segle auch auf anderen Regatten, früher habe ich mehr an Regatten teilgenommen, heute nehme ich auch noch an manchen teil, aber es ist weniger geworden.

Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Regel beim Regattasegeln?

Regattasegeln zeichnet sich durch Fairness aus. Es gibt Regeln beim Segeln, die beachtet werden müssen, das ist ganz klar, Dennoch muss man auch bei Regatten, wie dem Kornati Cup beachten, dass es Crews gibt, die erfahren sind, aber auch welche mit wenig Regattaerfahrung. Die wichtigste Regel ist daher, dass man fair segelt. D.h. wenn ein Konkurrent, der nicht so fair fährt, dass man hier dann auch nachsichtiger sein kann.

Was möchten Sie den Teilnehmern für die Regatta mit auf den Weg geben?

Als Tipp würde ich frühes Auslaufen vor dem Start geben, immer Wetter und Wind checken bevor man startet, vielleicht auch ein paar Manöver üben. Was ich allen wünsche: Super guten Wind und eine faire Regatta

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